Nikolaus · noch 59 Tage
Verschenk ein Buch über ihr Haustier
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Oder mach eins für dein eigenes Tier
Max![]()
Max
2016
MaxMax
2016
Für Max, der jeden Morgen so tut, als wäre alles seine Idee gewesen.
Max1- Rasse
- Kooikerhondje
- Geboren
- 2016
- Lebt mit
- Bas und Femke, Noor und Otto, dem Kater
- Liebt
- Die Käseschublade und das Wort 'Garten'
- Fürchtet
- Die Mülltonne am Donnerstagmorgen
Max2Viertel vor sechs
Er bellt nicht. Das braucht er nicht. Er stellt sich neben das Bett und atmet der Person ins Gesicht, die am nächsten liegt, bis sie aufgibt. Dann läuft er voraus in die Küche, als wäre das schon die ganze Zeit sein Plan gewesen und niemand sonst hätte etwas damit zu tun.
Max3![]()
Jeden Morgen dasselbe: Er gewinnt, ohne einen Laut zu machen. Max4![]()
Das Gesicht, das er macht, wenn die Käseschublade aufgeht. Max5Die Käseschublade
Nicht die Kühlschranktür macht den Unterschied, sondern die Schublade darin. Er kann zwei Zimmer weiter tief und fest schlafen und steht trotzdem neben dir, noch bevor sie ganz offen ist. Genau dasselbe passiert bei einem einzigen Wort: 'Garten', egal in welchem Satz es fällt und worum es eigentlich geht. Beides reicht, um ihn aus dem tiefsten Schlaf zu holen, sofort und ohne Umwege.
Max6Der Graben am Wolddijk
Mitten im Gespräch mit Frau Wieringa, die wegen der Hecke angehalten hatte, stieg er einfach vom Rand des Wolddijks in den Graben, mit Leine und allem, als wäre da fester Boden gewesen. Er kam wieder raus, schüttelte sich über beide aus und lief weiter, als hätte das die ganze Zeit zum Spaziergang dazugehört.
Max7![]()
Am Feld der Wieringas, mit Leine und allem. Max8![]()
Die Hühner der Nachbarn beobachten. Er ist noch nie hingelaufen. Max9![]()
Die Ecke, an der wir umkehren. Hier setzt er sich bei jedem Spaziergang hin, ob wir umkehren oder nicht. Max10Donnerstagmorgen
Seit er acht Wochen alt war, im Herbst 2016, hob der erste Müllwagen die Tonne direkt neben ihm hoch. Seitdem macht er jeden Donnerstagmorgen einen großen Bogen um sie, zehn Jahre lang inzwischen, ohne Ausnahme. Dabei schaut er immer wieder zurück, ob sie ihm womöglich doch folgt, als könnte sie sich jeden Moment selbst bewegen.
Max11![]()
Jeden Donnerstag der gleiche Bogen, seit zehn Jahren. Max12![]()
Unter dem Küchentisch, die warme Fliese. Halb fünf, warten aufs Essen.
Max13Die eine warme Fliese
Offiziell schläft er im Korb im Flur. In Wirklichkeit liegt er unter dem Küchentisch, genau auf der einen Fliese, die über der Leitung warm wird. Im Winter zieht er sich selbst die rote Decke vom Sofa auf den Teppich und legt sich darunter. Der Korb im Flur bleibt derweil, wie er ist: leer, aber weiterhin offiziell seiner.
Max14Der Sockenkorb
Socken erlaubt er sich, immer eine, nie ein Paar. Er kaut nicht darauf herum, er sammelt sie einfach, und zwar in einem Korb, in dem er selbst niemals schläft. Am Waschtag zählen wir sie zurück, eine nach der anderen, und wissen vorher nie genau, wie viele es diesmal geworden sind.
Max15![]()
Eine Socke, nie ein Paar. Max16
Max17Die rote Decke. Die zieht er sich selbst vom Sofa.
Max18![]()
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Max19Wer ihn noch liebt
Noor liest ihm auf dem Teppich vor, seinen Kopf dabei auf ihrem Bein. Herr Wieringa von nebenan hebt ihm jeden Morgen eine Brotkante auf und tut so, als wäre das gar nichts Besonderes, obwohl er es jeden Tag wieder tut. Und Otto, der Kater, schläft im Winter dicht an ihm und würde das nie zugeben, ganz egal, wer fragt.
Max20
Max21Otto schläft im Winter an ihm. Zugeben würde er das nie.
Max22Wer zu wem gehört
- Bas und Femke
- Die, die jeden Morgen aufgeben, bevor die Küche erreicht ist
- Noor
- Liest ihm auf dem Teppich vor, seinen Kopf auf ihrem Bein
- Otto, der Kater
- Schläft im Winter an ihm und bestreitet es
- Herr Wieringa
- Hebt ihm jeden Morgen eine Brotkante auf
Max23Bas und FemkeNoorOtto, der KaterHerr WieringaMax24Donnerstagmorgens macht Max immer noch den großen Bogen um die Mülltonne, seit zehn Jahren derselbe Weg. Und jeden Abend um halb neun, wenn die Sonne vom Rasen weg ist, liegt er genau an seiner Stelle im Garten. Otto schläft im Winter an ihm und bestreitet es weiterhin.
Max25![]()
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Eine Socke fehlt noch immer im Korb, in dem er nicht schläft.
Max26Dieses Buch wurde für Max gemacht, aus den Worten und Fotos der Menschen, die Max lieben.
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- Die beschenkte Person packt es aus und macht das Buch. Mit Hardcover kommt das gedruckte Buch auch nach Hause. Du erfährst, wenn das Buch fertig ist.
Nikolaus. Per E-Mail geht es bis zum 6. Dezember. Die Karte per Post: bestell bis zum 27. November. Die beschenkte Person macht das Buch nach dem Auspacken; das Hardcover kommt danach, meist innerhalb von zwei Wochen.
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Du beantwortest acht Fragen und wählst deine Fotos. Wir schreiben daraus ein Buch mit 28 Seiten. Etwa zehn Minuten später liest du es.
Auf dem Umschlag ist Max, ein Beispiel. Hier kommt dein Foto hin.
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Sechs Beispielbücher. Blättere sie durch.
Das Buch von Max lesen
Gemacht aus 9 Fotos und den Antworten auf die Fragen, in etwa zehn Minuten. 28 Seiten, 20 × 20 cm.
Max
Max
2016
MaxMax
2016
Für Max, der jeden Morgen so tut, als wäre alles seine Idee gewesen.
Max1- Rasse
- Kooikerhondje
- Geboren
- 2016
- Lebt mit
- Bas und Femke, Noor und Otto, dem Kater
- Liebt
- Die Käseschublade und das Wort 'Garten'
- Fürchtet
- Die Mülltonne am Donnerstagmorgen
Max2Viertel vor sechs
Er bellt nicht. Das braucht er nicht. Er stellt sich neben das Bett und atmet der Person ins Gesicht, die am nächsten liegt, bis sie aufgibt. Dann läuft er voraus in die Küche, als wäre das schon die ganze Zeit sein Plan gewesen und niemand sonst hätte etwas damit zu tun.
Max3![]()
Jeden Morgen dasselbe: Er gewinnt, ohne einen Laut zu machen. Max4![]()
Das Gesicht, das er macht, wenn die Käseschublade aufgeht. Max5Die Käseschublade
Nicht die Kühlschranktür macht den Unterschied, sondern die Schublade darin. Er kann zwei Zimmer weiter tief und fest schlafen und steht trotzdem neben dir, noch bevor sie ganz offen ist. Genau dasselbe passiert bei einem einzigen Wort: 'Garten', egal in welchem Satz es fällt und worum es eigentlich geht. Beides reicht, um ihn aus dem tiefsten Schlaf zu holen, sofort und ohne Umwege.
Max6Der Graben am Wolddijk
Mitten im Gespräch mit Frau Wieringa, die wegen der Hecke angehalten hatte, stieg er einfach vom Rand des Wolddijks in den Graben, mit Leine und allem, als wäre da fester Boden gewesen. Er kam wieder raus, schüttelte sich über beide aus und lief weiter, als hätte das die ganze Zeit zum Spaziergang dazugehört.
Max7![]()
Am Feld der Wieringas, mit Leine und allem. Max8![]()
Die Hühner der Nachbarn beobachten. Er ist noch nie hingelaufen. Max9![]()
Die Ecke, an der wir umkehren. Hier setzt er sich bei jedem Spaziergang hin, ob wir umkehren oder nicht. Max10Donnerstagmorgen
Seit er acht Wochen alt war, im Herbst 2016, hob der erste Müllwagen die Tonne direkt neben ihm hoch. Seitdem macht er jeden Donnerstagmorgen einen großen Bogen um sie, zehn Jahre lang inzwischen, ohne Ausnahme. Dabei schaut er immer wieder zurück, ob sie ihm womöglich doch folgt, als könnte sie sich jeden Moment selbst bewegen.
Max11![]()
Jeden Donnerstag der gleiche Bogen, seit zehn Jahren. Max12![]()
Unter dem Küchentisch, die warme Fliese. Halb fünf, warten aufs Essen.
Max13Die eine warme Fliese
Offiziell schläft er im Korb im Flur. In Wirklichkeit liegt er unter dem Küchentisch, genau auf der einen Fliese, die über der Leitung warm wird. Im Winter zieht er sich selbst die rote Decke vom Sofa auf den Teppich und legt sich darunter. Der Korb im Flur bleibt derweil, wie er ist: leer, aber weiterhin offiziell seiner.
Max14Der Sockenkorb
Socken erlaubt er sich, immer eine, nie ein Paar. Er kaut nicht darauf herum, er sammelt sie einfach, und zwar in einem Korb, in dem er selbst niemals schläft. Am Waschtag zählen wir sie zurück, eine nach der anderen, und wissen vorher nie genau, wie viele es diesmal geworden sind.
Max15![]()
Eine Socke, nie ein Paar. Max16
Max17Die rote Decke. Die zieht er sich selbst vom Sofa.
Max18![]()
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Max19Wer ihn noch liebt
Noor liest ihm auf dem Teppich vor, seinen Kopf dabei auf ihrem Bein. Herr Wieringa von nebenan hebt ihm jeden Morgen eine Brotkante auf und tut so, als wäre das gar nichts Besonderes, obwohl er es jeden Tag wieder tut. Und Otto, der Kater, schläft im Winter dicht an ihm und würde das nie zugeben, ganz egal, wer fragt.
Max20
Max21Otto schläft im Winter an ihm. Zugeben würde er das nie.
Max22Wer zu wem gehört
- Bas und Femke
- Die, die jeden Morgen aufgeben, bevor die Küche erreicht ist
- Noor
- Liest ihm auf dem Teppich vor, seinen Kopf auf ihrem Bein
- Otto, der Kater
- Schläft im Winter an ihm und bestreitet es
- Herr Wieringa
- Hebt ihm jeden Morgen eine Brotkante auf
Max23Bas und FemkeNoorOtto, der KaterHerr WieringaMax24Donnerstagmorgens macht Max immer noch den großen Bogen um die Mülltonne, seit zehn Jahren derselbe Weg. Und jeden Abend um halb neun, wenn die Sonne vom Rasen weg ist, liegt er genau an seiner Stelle im Garten. Otto schläft im Winter an ihm und bestreitet es weiterhin.
Max25![]()
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Eine Socke fehlt noch immer im Korb, in dem er nicht schläft.
Max26Dieses Buch wurde für Max gemacht, aus den Worten und Fotos der Menschen, die Max lieben.
haustierbuch.de
Das Buch von Mo lesen
Gemacht aus 8 Fotos und den Antworten auf die Fragen, in etwa zehn Minuten. 28 Seiten, 20 × 20 cm.
Mo![]()
Mo
2022
MoMo
2022
Für Mo, der sich den Garten einfach genommen hat.
Mo1- Rasse
- Langhaar-Tabby, sagt das Tierheim
- Geboren
- 2022
- Wohnt bei
- Sanne, in Deventer
- Sein Platz
- die Akazie und ein alter Umzugskarton
- Große Angst
- der Mixer
- Größter Schatz
- gefallene Blätter
Mo2Viertel nach sechs
Viertel nach sechs sitzt Mo auf der Fensterbank im Schlafzimmer und tippt mit einer Kralle ans Glas. Tipp. Warten. Tipp. Er tippt so lange, bis Sanne sich umdreht. Dann springt er aufs Kissen und legt sich auf ihre Haare, als wäre das schon immer der Plan gewesen, und als hätte er die ganze Nacht darauf gewartet, genau das zu tun.
Mo3![]()
Tipp, warten, tipp – dann ist der Tag eröffnet. Mo4![]()
Auf dem Ast im Garten. Er beobachtet die Nachbarin.
Mo5Sein Ast, sein Karton
Die Akazie im Garten gehört Mo. Er sitzt auf dem untersten Ast und schaut auf die Nachbarn herab, als wäre der Garten sowieso seiner. Drinnen hat er sich einen anderen Platz genommen: den Umzugskarton, den Sanne 2022 nicht weggeworfen hat. Sie hat es seitdem nicht mehr geschafft. Jetzt kann sie es auch nicht mehr.
Mo6![]()
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Mo7Die Beute des Herbstes
Jeden Herbst bringt Mo Blätter mit nach Hause, eins nach dem anderen, auf die Matte an der Hintertür. Nie eine Maus. Einmal war es ein ganzer Akazienzweig, doppelt so lang wie er selbst. Er stand eine Viertelstunde mit dem Zweig in der Klappe fest, halb drinnen, und ließ nicht los. Sanne musste den Zweig draußen abbrechen. Das Stück, das er festhielt, liegt immer noch hinter dem Sofa.
Mo8![]()
Der unterste Ast, sein Platz. Sanne darf nicht darunter stehen. Mo9![]()
Klettern in der Akazie. Er kommt bis zum ersten Ast, dann ruft er. Mo10Der Sieg über die Tüte
Einmal starrte Mo eine halbe Stunde lang eine Plastiktüte im Garten an, flach am Boden, Schwanz dick wie ein Fuchsschwanz. Er rührte sich nicht, sie auch nicht. Dann wehte die Tüte weg, einfach so, und Mo ging rein, als hätte er gewonnen. Niemand hat ihm gesagt, dass es der Wind war.
Mo11![]()
Im hohen Gras hinter dem Schuppen, wo er glaubt, dass ihn keiner sieht. Mo12
Mo13Zwischen den roten Blättern des Weins. Hier sitzt er, wenn die Sonne drauf steht.
Mo14![]()
Zu groß für das Versteck, zu ängstlich, um es zu lassen. Mo15Panik vor dem Mixer
Der Mixer ist Mos größter Feind. Er hört den Stecker in die Steckdose gehen, und schon ist er weg. Hinter die Waschmaschine, wo er längst nicht mehr reinpasst, quetscht er sich trotzdem. Kein Rufen hilft, kein Locken. Erst wenn es wieder still ist in der Küche, kommt er vorsichtig hervor, als wäre nichts gewesen.
Mo16Was er sich erlaubt
- Sitzen auf der Arbeitsplatte
- Drei Wochen verboten
- Jetzt wieder erlaubt
- Wegschauen statt schimpfen
Mo17Die Arbeitsplatte
Mo sitzt auf der Arbeitsplatte, während Sanne kocht. Sie hat es drei Wochen lang verboten, ihn immer wieder heruntergehoben und ermahnt. Es half nichts. Jetzt sitzt er einfach wieder dort, mitten zwischen Schneidebrett und Töpfen, als wäre nie etwas verboten gewesen, und Sanne schaut weg, statt noch einmal etwas zu sagen. Manche Kämpfe sind einfach vorbei, bevor man es zugeben will.
Mo18Der Karton von 2022
Sanne zog im November 2022 in die Wohnung, und Mo kam in derselben Woche aus dem Tierheim. Der Bücherkarton war der erste Platz, auf den er sich setzte, noch bevor die Bücher ausgepackt waren. Er steht immer noch in der Ecke, ohne Bücher, nur mit Mo darin, als hätte er ihn sich damals schon reserviert.
Mo19![]()
Der Karton, den keiner mehr wegwirft. Mo20Wer zu Mo gehört
- Sanne
- wohnt mit ihm, allein, in Deventer
- Frau Bakker
- Nummer 14, lässt ihn auf ihrem Gartenstuhl schlafen
- Jesse
- Sannes Bruder, der Einzige, der ihn hochheben darf
- der Fuchs
- Jesses Name für Mo, wegen des rötlichen, dicken Schwanzes
Mo21SanneFrau BakkerJesseder FuchsMo22
Mo23Sein Schwanz ist größer als sein Kopf. In echt ist er so groß wie ein Brot.
Mo24Der Bücherkarton steht immer noch in der Ecke, ohne Bücher. Der Zweig hinterm Sofa liegt immer noch da, wo er ihn losgelassen hat. Und Viertel nach sechs, jeden Morgen, das Tippen ans Glas: Tipp. Warten. Tipp.
Mo25![]()
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Mo, der Fuchs vom untersten Ast.
Mo26Dieses Buch wurde für Mo gemacht, aus den Worten und Fotos der Menschen, die Mo lieben.
haustierbuch.de
Das Buch von Pluis lesen
Gemacht aus 3 Fotos und den Antworten auf die Fragen, in etwa zehn Minuten. 28 Seiten, 20 × 20 cm.
Pluis![]()
Pluis
2024
PluisPluis
2024
Für Pluis, die Kleinste im Zimmer mit der größten Klappe.
Pluis1- Rasse
- Zwerghamster
- Geboren
- 2024
- Wohnt bei
- Lars, in Utrecht
- Liebt
- Sonnenblumenkerne, am liebsten geklaut
- Fürchtet
- Den Wecker, jeden Morgen um acht
- Gewicht
- Vierzig Gramm
Pluis2Der Tag fängt zweimal an.
Pluis3Zwei Uhrzeiten
Für Lars beginnt der Tag um acht. Für Pluis um elf Uhr abends. Wenn er von der Vorlesung nach Hause kommt, sitzt sie im Rad und dreht ihre Runden. Sie hält kurz an, schaut zu ihm rüber, prüft, ob er es ist, und läuft weiter, als wäre nichts gewesen. Zwei Tagesrhythmen, ein Zimmer, und keiner richtet sich nach dem anderen.
Pluis4![]()
Acht Uhr, jeden Tag, ohne Ausnahme. Pluis5Der Feind heißt Wecker
Jeden Morgen um acht springt Pluis in die Luft und rennt in ihr Häuschen. Lars hat einen anderen Wecker probiert, in der Hoffnung, sie würde sich an ein anderes Geräusch gewöhnen. Der auch. Es ist immer dasselbe Bild: ein Sprung, ein kurzer Sprint, dann Stille aus dem Häuschen. Der Wecker gewinnt jedes Mal.
Pluis6![]()
Offiziell ihr Häuschen. Inoffiziell die Ecke hinterm Rad.
Pluis7Wo sie wirklich schläft
Offiziell gehört das Holzhäuschen ihr. In Wirklichkeit hat Pluis einen eigenen Gang in die Ecke hinter dem Rad gegraben. Dort schläft sie, unter einem Berg Sägespäne vergraben, nur ein Ohr schaut noch raus. Das Häuschen bleibt Dekoration. Die Ecke hinterm Rad ist ihr eigentliches Zuhause, und niemand hat sie je dort umziehen sehen.
Pluis8Das Geräusch der Tüte
Ein Geräusch bringt Pluis in Bewegung wie kein anderes: das Aufreißen einer Tüte. Egal welche. Sie kann tief schlafen in ihrem Häuschen, und trotzdem steht sie fünf Sekunden später am Glas, die Backen schon voller Luft, bereit. Kein Rufen, kein Klopfen schafft das. Nur dieses eine Rascheln, und sie ist da, wach und wartend.
Pluis9![]()
Fünf Sekunden vom Tiefschlaf ans Glas. Pluis10Wörter aus dem Zimmer
- Das Rad
- Ihr Nachtprogramm, ab elf Uhr
- Der Wecker
- Ihr größter Feind, acht Uhr morgens
- Die Ecke hinterm Rad
- Wo sie wirklich schläft
- Daan
- Mag sie angeblich nicht
Pluis11Das RadDer WeckerDie Ecke hinterm RadDaanPluis12Die Kerne vom Mitbewohner
Was Pluis sich alles erlaubt: Sonnenblumenkerne aus Daans Tüte. Sie sitzt einfach auf dem Tisch, während er sein Lehrbuch aufgeschlagen vor sich hat, läuft zur Tüte hinüber, und Daan tut nichts. Derselbe Daan, der sagt, er möge sie nicht. Die Kerne verschwinden trotzdem, Abend für Abend, direkt unter seiner Nase, ohne dass er eingreift.
Pluis13![]()
Er sagt, er mag sie nicht. Die Kerne sagen was anderes. Pluis14Vierzig Gramm
Pluis wiegt vierzig Gramm. Das reicht kaum, um eine Hand niederzudrücken. Trotzdem klettert sie auf Lars' Hand, als würde sie sechzig Kilo wiegen, mit der ganzen Entschlossenheit eines viel größeren Tieres. Kein Zögern, kein Zurückweichen, einfach hoch und drauf, als gäbe es keinen Größenunterschied. Vierzig Gramm mit dem Auftreten von sechzig Kilo.
Pluis15Sie klettert auf meine Hand, als würde sie sechzig Kilo wiegen.
Pluis16![]()
Auf Daans Hand. Daan, der sie nicht mag. Pluis17Wer sie sonst noch mag
Daan sagt, er mag Pluis nicht. Trotzdem lässt er sie jeden Abend auf seiner Hand sitzen, ganz selbstverständlich, als wäre das keine Widerrede wert. Und dann ist da noch Lars' Mutter, die freitags anruft und als Erstes nach Pluis fragt, noch bevor irgendetwas anderes zur Sprache kommt. Zwei Leute, die es nie so nennen würden, aber es zeigen.
Pluis18
Pluis19Sie will rüber, und dann hat sie Angst vor dem Boden.
Pluis20![]()
Zehn Minuten Wartezeit vor der eigenen Tür. Pluis21Die Nuss, die nicht passte
Einmal hat Pluis sich eine ganze Haselnuss in die Backe gestopft und kam damit nicht mehr durch die Tür ihres Häuschens. Zehn Minuten saß sie davor, bis Lars die Nuss herausholte. Am nächsten Abend machte sie es wieder, saß wieder vor der Tür. Seitdem trägt sie ihre Nüsse in die Ecke hinterm Rad, und es gibt sie nur noch halbiert.
Pluis22
Pluis23Rüber will sie. Runter traut sie sich nicht.
Pluis24Um acht springt sie noch immer, wenn der Wecker geht. Um elf sitzt sie im Rad, hält an, schaut Lars an, und macht weiter. Vierzig Gramm, die sich benehmen wie sechzig Kilo, und ein Gang hinter dem Rad, den offiziell keiner kennt.
Pluis25![]()
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Utrecht, zweiter Stock, ein Rad, das nicht stillsteht.
Pluis26Dieses Buch wurde für Pluis gemacht, aus den Worten und Fotos der Menschen, die Pluis lieben.
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Das Buch von Luna lesen
Gemacht aus 9 Fotos und den Antworten auf die Fragen, in etwa zehn Minuten. 28 Seiten, 20 × 20 cm.
Luna![]()
Luna
2009 – 2025
LunaLuna
2009 – 2025
Für Luna, die immer wusste, wo sie hingehörte.
Luna1- Rasse
- Hauskatze, Langhaar
- Geboren
- 2009
- Gestorben
- 2025
- Lebte mit
- Madeleine, Tom und Rufus dem Hund
- Liebte
- Kartons und den gelben Stuhl
- Fürchtete
- Die Türklingel
Luna2Zehn vor sechs
Um zehn vor sechs saß sie auf Toms Brust und schaute. Kein Laut, nur der Blick. Half das nicht, kam eine Pfote auf die Nase, Krallen raus. Dann war die Sache entschieden. Sie sprang vom Bett und lief voraus in die Küche, setzte sich an den Napf und wartete, als hätte sie das schon Stunden getan.
Luna3![]()
Am Napf, als hätte sie dort schon Stunden gesessen. Luna4Nie eine Maus
In sechzehn Jahren hat sie nie eine Maus nach Hause gebracht. Stattdessen Blätter, eins nach dem anderen, ordentlich in einer Reihe auf der Fußmatte. Einmal eine ganze Scheibe Brot vom Vogelhäuschen der Nachbarn, trocken nach Hause getragen. Sie legte sie auf den Küchenboden, setzte sich daneben und schaute, bis Tom sie auf einen Teller legte. Gefressen hat sie sie nie.
Luna5![]()
Der Küchenboden gegen Essenszeit, starren, bis jemand nachgab. Luna6![]()
Oben auf dem Kratzbaum. Da kam niemand an sie ran, und das wusste sie. Luna7![]()
Die Fensterbank um vier, wenn die Vögel ans Futterhäuschen kommen. Luna8![]()
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Luna9Ihre Plätze
Jeder Karton gehörte ihr, sobald er reinkam, noch bevor er leer war. Sonst saß sie oben auf dem Bücherregal, wo sie das ganze Zimmer sah und niemand an sie rankam. Sie sprang dort hinauf bis zu ihrem fünfzehnten Jahr. Und der gelbe Stuhl in der Küche war auch ihrer, schon seit 2012, als wir irgendwann aufgaben, uns noch draufzusetzen, und einfach ein Kissen drauflegten.
Luna10Wörter im Haus
- Der gelbe Stuhl
- Ihrer seit 2012, mit Kissen drauf, seit Tom aufgab
- Das oberste Brett
- Wo sie nach der Klingel wieder auftauchte
- Der Obstkarton
- Noch vor dem Auspacken schon besetzt
- Der Bericht
- Vierzig Seiten, mit einer Hand um sie herum getippt
Luna11Der gelbe StuhlDas oberste BrettDer ObstkartonDer BerichtLuna12![]()
Zwanzig Minuten später, als wäre nichts gewesen. Luna13Die Klingel
Die Türklingel war das eine, wovor sie panische Angst hatte, nicht der Besuch, sondern die Klingel selbst. Sobald es klingelte, war sie verschwunden, als hätte es sie nie gegeben. Zwanzig Minuten später erschien sie wieder oben auf dem obersten Brett, ruhig und gefasst, als wäre nichts gewesen und sie hätte sich das einfach so ausgesucht.
Luna14Auf der Tastatur
Sie erlaubte sich einiges, und das Liebste war die Tastatur des Laptops, während Tom arbeitete. Warm, und er hörte auf zu tippen. Einmal schrieb er den ganzen Quartalsbericht für den Wasserverband um sie herum, vierzig Seiten, alles mit einer Hand. Über sie stand nichts drin. Der Verband hat nichts gemerkt.
Luna15![]()
Ausgestreckt über den Küchentisch, auf dem Bericht, den Tom gerade schrieb. Luna16![]()
Rufus und Luna, beide warten auf Toms Auto. Sie taten so, als wäre es nicht so. Luna17![]()
Zwischen den Kochbüchern. Da hat sie ein ganzes Abendessen verschlafen. Luna18Eine Stunde lang
Sie schlief auf der Fensterbank ein und rutschte im Schlaf ganz langsam auf Rufus hinunter, der darunter lag und ebenfalls schlief. Keiner von beiden wachte auf, nicht einmal, als sie schon vollständig auf ihm lag. So blieben sie liegen, die Katze auf dem Hund, eine ganze Stunde lang, ohne dass es einer von beiden bemerkte.
Luna19![]()
Die Katze auf dem Hund, eine Stunde lang. Luna20![]()
Ihre eigene Decke, extra für Luna mitgebracht. Luna21Wer noch durfte
Rufus, der Hund, ließ sich als Kissen benutzen und bekam nie etwas zurück, und trotzdem kam sie immer wieder zu ihm. Und Madeleines Mutter, die allergisch war und trotzdem kam, brachte jedes Mal ihre eigene Decke mit, extra damit Luna sich daraufsetzen konnte. Zwei, die sie an sich heranließ, jeder auf seine eigene Art.
Luna22Wer zu wem gehörte
- Madeleine
- Half beim Auflegen des Kissens auf den gelben Stuhl
- Tom
- Tippte Berichte mit einer Hand, um sie herum
- Rufus
- Der Hund, der als Kissen diente und nie klagte
- Madeleines Mutter
- Kam trotz Allergie, mit eigener Decke für Luna
Luna23MadeleineTomRufusMadeleines MutterLuna24Der gelbe Stuhl steht immer noch in der Küche, mit dem Kissen drauf. Niemand setzt sich drauf, auch jetzt nicht. Und wenn irgendwo ein leerer Karton steht, bevor er ausgepackt ist, schaut Madeleine kurz, ob jemand schon drinsitzt.
Luna25![]()
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Sechzehn Jahre, ein Karton, ein gelber Stuhl.
Luna26Dieses Buch wurde für Luna gemacht, aus den Worten und Fotos der Menschen, die Luna lieben.
haustierbuch.de
Das Buch von Bommel lesen
Gemacht aus 6 Fotos und den Antworten auf die Fragen, in etwa zehn Minuten. 28 Seiten, 20 × 20 cm.
Bommel![]()
Bommel
2017 – 2025
BommelBommel
2017 – 2025
Für Bommel, die dritte Instanz im Haus Dekker.
Bommel1- Rasse
- Farbenzwerg, braun
- Geboren
- 2017
- Lebte mit
- Joost, Anouk, Lieve und Sem
- Liebte
- Löwenzahn und Kabel
- Fürchtete
- den roten Staubsauger
Bommel2Der Morgen gehörte ihm.
Bommel3Um sieben Uhr
Um sieben stand Bommel mit den Vorderpfoten am Gitter und klopfte mit einer Hinterpfote aufs Brett. Alle zehn Sekunden einmal, bis jemand die Tür aufmachte. Dann rannte er drei Runden durch die Küche, immer dieselbe Strecke, und setzte sich unter den Tisch, als wäre nichts gewesen. Kein Wecker im Haus war so zuverlässig wie er.
Bommel4![]()
Frühjahr 2018, das erste Mal im Gras. Den Löwenzahn aß er in einem Stück. Bommel5![]()
Zwischen dem Löwenzahn aß er ihn von unten nach oben. Bommel6![]()
Unter dem Schreibtisch, zwischen den Kabeln. Sein Platz.
Bommel7Wo er wirklich schlief
Der Stall stand im Hauswirtschaftsraum, Tür offen, ordentlich eingerichtet, mit allem, was ein Kaninchen braucht. Geschlafen hat Bommel dort trotzdem selten. Sein eigentlicher Platz war unter Joosts Schreibtisch, zwischen den Kabeln, wo er genau reinpasste. Da kam keiner an ihn ran, kein Fuß, keine Hand, niemand, und genau so wollte er es auch haben.
Bommel8Nur der rote
Der Staubsauger machte ihm Angst, aber nur der rote. Der alte graue durfte ruhig neben ihm stehen, das störte ihn nie. Als der neue Staubsauger ins Haus kam, saß Bommel zwei Tage lang unter dem Schreibtisch und kam für nichts hervor. Am dritten Tag war es, als hätte er sich entschieden, dass es nun genug war.
Bommel9![]()
Zwei Tage unter dem Schreibtisch, wegen eines roten Staubsaugers. Bommel10![]()
Erwischt, mit einem Stück Kabel im Maul. Bommel11Die Sache mit den Kabeln
Kabel erlaubte sich Bommel wie sonst nichts. Lieves Ladekabel, das Druckerkabel, und einmal das Kabel der Weihnachtsbeleuchtung, während es noch an war. Die Hälfte der Lichter ging aus, er saß aufrecht da, ein Stück Kabel im Maul, und sah alle nur an. Joost zog den Stecker und hob ihn hoch. Verletzt war er nicht. Bestraft wurde er auch nie, dafür guckte er immer zu überrascht. Der Baum stand in dem Jahr im Flur.
Bommel12Zweiundvierzig Mal K
Während einer Videokonferenz setzte sich Bommel auf Joosts Tastatur, mitten in der Besprechung, im Licht des Bildschirms. Mit der Hinterpfote schickte er eine Mail: zweiundvierzig Mal der Buchstabe k, hintereinander weg, ohne Pause. Joosts Chef antwortete nur: 'Ok.' Niemand im Haus hat je erfahren, was Bommel eigentlich sagen wollte, aber die Mail ging raus.
Bommel13![]()
Auf Joosts Tastatur, mitten in der Besprechung. Bommel14
Bommel15Die Fensterbank in der Küche, wo er dem Regen zusah.
Bommel16Sem und Milan
Sem las ihm aus seinem Lesebuch vor, jeden Abend, auch wenn Bommel längst schlief. Und Milan von nebenan stand jeden Samstag mit einer Möhre vor der Tür und wollte nie reinkommen. Er hatte Angst vor Jip, dem Hund, den es damals noch gab. Er gab die Möhre ab, wartete auf Bommel, ging wieder. Auch als Jip nicht mehr da war, kam er nicht rein. Aus Gewohnheit, sagte er.
Bommel17![]()
Der Weg zum Schuppen. Sem legte ein Stück Möhre hin, und Bommel nahm es mit rein. Bommel18
Bommel19Samstag für Samstag, eine Möhre vor der Tür.
Bommel20Acht Jahre
- Geboren 2017
- Erst nie aufs Sofa erlaubt
- Im letzten Jahr durfte er doch
- Er wusste genau, was das bedeutete
Bommel21Das Sofa
Bommel ist acht geworden. Im letzten Jahr durfte er aufs Sofa, was ihm vorher nie erlaubt war, all die Jahre davor nicht. Er wusste genau, dass das etwas bedeutete, und nahm sich den Platz, ohne zu zögern, als hätte er die ganze Zeit darauf gewartet, dass jemand es endlich einsah und ihm Bescheid gab.
Bommel22
Bommel23Das Sofa, endlich erlaubt.
Bommel24Acht ist er geworden. Im letzten Jahr durfte er aufs Sofa, einfach so, und er wusste genau, dass das etwas bedeutete. Manchmal steht noch jemand an der Tür und wartet auf ein Klopfen, alle zehn Sekunden, mit einer Hinterpfote aufs Brett.
Bommel25![]()
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Bommel, 2017 – 2025
Bommel26Dieses Buch wurde für Bommel gemacht, aus den Worten und Fotos der Menschen, die Bommel lieben.
haustierbuch.de
Das Buch von Fien lesen
Gemacht aus 14 Fotos und den Antworten auf die Fragen, in etwa zehn Minuten. 28 Seiten, 20 × 20 cm.
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Fien
2019
FienFien
2019
Für Fien, die immer weiß, wo der Ball hin muss.
Fien1- Rasse
- Langhaardackel
- Geboren
- 2019
- Lebt mit
- Joris, Marloes, Teun und Bo
- Liebt
- Brotkanten, das Wort 'Strand'
- Fürchtet
- Wellen, die größer sind als sie
Fien2Sechs Uhr, auch sonntags
Um sechs Uhr steht Fien neben dem Bett, denn springen kann sie nicht. Sie seufzt, einmal. Passiert nichts, zieht sie an der Decke, bis die ganz auf dem Boden liegt. Dann gibt sie auf und geht zur Treppe. Dort wartet sie oben, denn runter geht sie nur, wenn jemand mitgeht, sonntags genauso wie unter der Woche.
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Sie wartet. Immer oben an der Treppe. Fien4![]()
Das ist das Gesicht, wenn jemand das Wort 'Strand' sagt.
Fien5Der Reißverschluss
Nicht die Tür macht den Unterschied, nicht die Leine. Es ist der Reißverschluss von Joris' Jacke. Fien kann oben im Haus schlafen und steht trotzdem schon unten an der Tür, bevor die Jacke überhaupt zu ist. Genau dieselbe Reaktion zeigt sie bei dem Wort 'Strand', auch wenn man es nur buchstabiert, ohne es laut auszusprechen.
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Unter der Blüte im Park. Sie legte sich darunter und wartete, bis wir auch kamen. Fien7![]()
Die Rosen bei Oma. Sie sitzt mittendrin und rührt keine an. Fien8![]()
Schiefer Kopf, feste Position. Fien9Der tiefe Teller
Brotkanten von Teuns Teller gehören eigentlich ihm, doch er hält den Teller absichtlich tief. Wir wissen das genau, und er weiß, dass wir es wissen. Trotzdem ändert sich nichts an der Sache. Fien sitzt darunter, den Kopf schief gelegt, ganz still, als hätte sie mit dieser Abmachung überhaupt nichts zu tun.
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Fien11Die Tulpen im Keukenhof. Sie durfte nicht rein und saß die ganze Zeit davor.
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Der Stuhl am Fenster. Ihrer seit der ersten Woche. Fien13Der echte Schlafplatz
Offiziell schläft Fien im Korb im Hauswirtschaftsraum. Wirklich schläft sie auf dem Holzstuhl am Fenster, das Kinn auf der Armlehne, damit sie die Straße im Blick hat. Auf den Stuhl passt genau ein Dackel, und das ist sie. Bo hat den Korb für sich allein und schläft auch tatsächlich darin, jede Nacht, ohne Widerspruch.
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Herbst im Wald. Sie beobachtet ein Eichhörnchen, das sie nie kriegen wird. Fien15![]()
Samstagmorgen auf dem Sofa. Bo gähnt, sie nicht. Fien16![]()
Dishoek. Der Ball gehört Teun. Im Wasser gibt sie ihn nie zurück.
Fien17Die Möwe von Dishoek
Am Strand von Dishoek lief Fien mit dem Ball im Maul einer Möwe hinterher, bis die Möwe sich plötzlich umdrehte. Fien bremste so hart, dass sie über ihre eigenen Ohren rollte. Die Möwe flog nur zwei Meter auf und setzte sich gleich wieder hin. Fien nahm ihren Ball wieder auf und ging zurück zu uns, ohne sich noch einmal umzudrehen.
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Fien19Größer als sie
Die Wellen sind das Einzige, was Fien wirklich fürchtet. Sie rennt dem Ball ins Wasser nach, und wenn eine Welle kommt, die größer ist als sie, quietscht sie und rennt den Strand hoch. Zwanzig Sekunden später steht sie schon wieder mittendrin. Für die Welle bremst sie nie, für den Ball schon gar nicht.
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In Teuns Buggy. Sie findet, da gehört sie hin. Fien21![]()
Nach dem Strand. Sie schläft bis zum Abendessen, egal was passiert. Fien22Wer sie noch liebt
Teun kämmt ihre Ohren mit seinem eigenen Kamm. Opa Wim kommt freitags und hat angeblich 'nichts dabei', bis er um vier, beim zweiten Kaffee, die Tüte Leberwurst aus der Innentasche holt und 'na gut' sagt. Fien steht vor ihm, bevor die Tüte offen ist. Bo bekommt die zweite Scheibe. Und nachts übernimmt Bo ihren Platz auf dem Kissen.
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Fien und Bo auf dem Kissen, das Bo gehört. Fien24Ein Ohr liegt nach dem Rennen immer von innen nach außen. Wir drehen es zurück. Sie schüttelt es wieder um.
Fien25![]()
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Fien, seit 2019 der Chef vom Stuhl am Fenster.
Fien26Dieses Buch wurde für Fien gemacht, aus den Worten und Fotos der Menschen, die Fien lieben.
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Das steht drin
Die getippte Antwort
Wie fängt der Tag an?
Viertel vor sechs. Er bellt nicht. Er steht neben dem Bett und atmet dem Gesicht ins Gesicht, das am nächsten ist, bis diese Person aufgibt. Dann läuft er voraus in die Küche, als wäre es seine Idee gewesen.
Die Seite im Buch
Viertel vor sechs
Er bellt nicht. Das braucht er nicht. Er stellt sich neben das Bett und atmet der Person ins Gesicht, die am nächsten liegt, bis sie aufgibt. Dann läuft er voraus in die Küche, als wäre das schon die ganze Zeit sein Plan gewesen und niemand sonst hätte etwas damit zu tun.
Max3
Jeden Morgen dasselbe: Er gewinnt, ohne einen Laut zu machen. Max4
Was es kostet
Die Fragen sind kostenlos. Das E-Book erstellen zu lassen kostet 6,99 €.
Das Buch auf dem Bildschirm und zum Herunterladen. 6,99 € inkl. MwSt., zu zahlen nach den Fragen.
Bestellst du aus deinem E-Book. 20 × 20 cm, 28 Seiten, fester Einband. 27,99 € inkl. Versand und MwSt. Zusammen mit dem E-Book 34,99 €. Versand nach Deutschland, Frankreich, in die Niederlande und nach Belgien.
Das E-Book und das Hardcover, Versand inklusive. Oder nur das E-Book für 6,99 €. Die beschenkte Person macht das Buch selbst. Ein Jahr gültig.
Bewertungen
★★★★★
Super schöne Idee und toll umgesetzt! Die Bestellung war unkompliziert, die Qualität ist klasse und das Ergebnis wirklich persönlich. Klare Empfehlung!
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Fragen
Was ist haustierbuch.de?
haustierbuch.de macht ein Buch mit 28 Seiten, 20 × 20 cm, über einen Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier, geschrieben aus den Antworten der Halterin oder des Halters auf acht kurze Fragen und mit bis zu vierzehn eigenen Fotos und mit Zeichnungen. Das Buch steht etwa zehn Minuten nach dem Bezahlen auf dem Bildschirm und zum Herunterladen, auf Deutsch, Englisch oder Niederländisch, und lässt sich als Hardcover drucken. Es ist ein Dienst der Solid Software B.V. in Utrecht, Niederlande.
Was kostet es?
Das E-Book kostet 6,99 € inkl. MwSt., zu zahlen nach den Fragen, ohne Konto. Das Hardcover kostet 27,99 € inkl. Versand und wird aus dem E-Book bestellt, zusammen also 34,99 €. Ein Geschenk, das E-Book und das Hardcover für jemanden, der das Buch selbst macht, kostet 34,99 €.
Wie lange dauert es, und wohin geht das Hardcover?
Das E-Book ist etwa zehn Minuten nach dem Bezahlen fertig. Das Hardcover druckt Gelato in oder nahe dem Lieferland; es ist meist etwa zwei Wochen nach der Bestellung da, in jedem Fall innerhalb von dreißig Tagen, und sobald es verschickt ist, kommt ein Sendungsverfolgungslink per E-Mail. Es geht nach Deutschland, in die Niederlande, nach Belgien und Frankreich, Versand inklusive.
Was, wenn mir nichts einfällt?
Die Fragen drehen sich um gewöhnliche Dinge: wo er schläft, was sie stiehlt, das Geräusch, bei dem er losrennt. Kurze Antworten reichen, und du kannst jede Frage überspringen. Je mehr du erzählst, desto mehr klingt es nach ihm oder ihr.
Wie entsteht der Text?
Die Wörter werden von einem KI-Modell aus deinen Antworten verfasst, nach einer festen Vorgabe: nichts erfinden, keine Floskeln. Du liest und änderst jede Zeile, bevor etwas gedruckt wird.
Weitere Fragen
Kann ich ändern, was dasteht?
Ja. Jede Seite lässt sich ändern. Pass die Wörter an, lass eine Seite mit einer Anmerkung neu schreiben, tausch ein Foto, setz eine Zeichnung an die Stelle eines Fotos, lass eine Zeichnung neu machen.
Wie viele Fotos brauche ich?
Eins reicht. Bis zu vierzehn passen hinein, groß im Buch. Dazu kommen Zeichnungen deines Haustiers; je weniger Fotos, desto mehr Zeichnungen. Die Zeichnungen macht ein KI-Modell nach deinen Fotos.
Kann ich das Buch jemandem zeigen?
Ja. Die Buchseite erstellt einen Link zum Teilen. Wer ihn hat, liest das ganze Buch auf dem Handy und kann nichts daran ändern. Du kannst den Link jederzeit beenden.
Kann ich eins über das Haustier von jemand anderem machen?
Ja. Du brauchst Fotos von ihrem Haustier und die Dinge, die nur jemand weiß, der das Tier kennt. Danach gibst du den privaten Link weiter, und sie können jede Seite selbst ändern.
Kann ich das Buch verschenken, ohne es selbst zu machen?
Ja. Du kaufst ein Geschenk für 34,99 €: das E-Book und das Hardcover, Versand inklusive. Oder nur das E-Book für 6,99 €, für jemanden überall auf der Welt. Die beschenkte Person bekommt einen Link, packt ihn aus und macht das Buch über das eigene Haustier. Du kannst eine Karte drucken oder das Geschenk an einem Tag deiner Wahl per E-Mail zustellen lassen.
Auch für ein Haustier, das nicht mehr da ist?
Ja. Schreib deine Antworten in der Vergangenheit, dann wird auch das Buch in der Vergangenheit geschrieben. Es bleibt ein Buch darüber, was das Tier gemacht hat, nicht über das Ende, und ein Gedicht oder eine Schlussseite fügst du ein, indem du eine Seite änderst. Das Buch von Luna, einer Katze, die von 2009 bis 2025 lebte, ist ein Beispiel.
Was passiert mit den Fotos?
Sie werden für dein Buch verwendet und ein Jahr, nachdem es fertig ist, gelöscht. Einen Monat vorher bekommst du eine E-Mail, und ein Klick bewahrt das Buch ein weiteres Jahr auf. Bestellst du das Hardcover, bekommt die Druckerei sie im PDF; auf eine öffentliche Seite kommen sie nur, wenn du darum bittest.
Deine Frage ist nicht dabei? Stell sie im Chat unten rechts oder schreib an support@solid-soft.nl. Frage stellen
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